Niederfrequente elektrische Wechselfelder

Elektrische Wechselfelder entstehen überall dort, wo in elektrischen Installationen Spannung anliegt, und zwar vollkommen unabhängig davon, ob Strom fließt oder nicht! Das will dem Nichtfachmann auf den ersten Blick unwahrscheinlich erscheinen, lässt sich aber mit geeigneten Geräten ganz schnell und ganz klar beweisen. Das heißt, dass elektrische Wechselfelder in verkabelten Wänden, in Decken, in Böden, in Steckdosen, in Verteilern und in elektrischen Geräten und ihren Zuleitungen entstehen.

Sind die Leitungen richtig verlegt und korrekt geerdet, entstehen keine oder nur sehr geringe Wechselfelder. Ganz anders aber sieht es aus, wenn Leitungen schon sehr alt sind, so z.B. bei ungeerdeten Stegleitungen, generell wenn bei der Erdung Fehler gemacht wurden und bei defekten Leitungen: Dann können sich metergroße Wechselfelder aufbauen.

Meine Empfehlung:

Messen lassen, sanieren, evtl. Netzfreischalter einbauen lassen.

Die Wirkung ist groß: Leitfähige Bauteile, Streckmetalle u.a. vergrößern die Strahlung und stellen ganze Wände, ganze Räume, ja sogar ganze Häuser unter Spannung. Und die elektrischen Felder machen bei Mietwohnungen oder Reihenhäusern nicht etwa an der Eigentumsgrenze halt. Zusätzlich zu dieser Situation kommt dann oft noch eine Bündelung von Elektrogeräten und vielen Metern Verlängerungskabel.

Meine Empfehlung:

Auf unnötige Verlängerungskabel verzichten. Nur 3-polige (also geerdete) Schukostecker verwenden.

Und dann haben wir noch die Feldverursacher ganz besonderer Art: Trafos, die die Stromfrequenz von 230 Volt auf 30 Volt oder tiefer absenken. Solche Trafos haben viele von uns täglich im Gebrauch. Wir haben sie oft 50 cm vom Ohr entfernt, direkt über dem Kopf oder in unmittelbarer Nähe unserer Babies. Ich rede z.B. vom Radiowecker, dem Babyphon, den Halogenlampen.

Meine Empfehlung:

Abstand halten. 2 Meter Abstand reichen und die Felder stören nicht mehr.

Der Mensch koppelt u.U. an die Spannungsfelder an, wobei dann in seinem Körper ein künstliches Potential von wenigen Millivolt bis zu mehreren Volt aufgebaut wird. Die natürlichen Frequenzen des Körpers (z.B. Herz 1,2 Hz, Gehirn 30 Hz) werden durch andere Frequenzen (Haushaltsstrom 50 Hz, Bahnstrom 16 2/3 Hz) unnatürlich überlagert und gestört.

Die gute Nachricht: Niederfrequente elektrische Wechselfelder lassen sich verhältnismäßig leicht beheben.

Wie Sie sehen, können Sie viele gesundheitsgefährdende elektrische Wechselfelder selbst vermeiden, ohne dass Sie hierfür einen Fachmann bemühen müssten.

Wenn Sie jedoch herausfinden wollen, ob möglicherweise Wände unter Spannung stehen, dann sollten Sie einfach gründlich messen lassen. Diese Wechselfelder lassen sich vielfach mittels eines Netzfreischalters abschalten. Besonders für die Nacht, in der der Körper neue Kräfte sammeln soll, ist es immens wichtig, dass keine unnatürlichen Spannungen die Körperspannung überlagern.

Hierzu sind allerdings unbedingt sorgfältige Messungen (vor und nach dem Einbau eines Netzfreischalters) erforderlich. Eine Arbeit also, die von einem Fachmann erledigt werden muss.

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann kommen Sie auf mich zu!

Baubiologie Krumscheid

Renate Krumscheid - Baubiologin IBN, Brunnenweg 6, 56589 Niederbreitbach-Bürder
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