Hochfrequente elektromagnetische Wellen

Seitdem es Funk, Radio und Fernsehen gibt, kennen wir auch elektromagnetische Welle. Hochfrequente Wellen werden vom Sender zum Empfänger übertragen und dort in Informationen umgewandelt. Das ist uns alles sehr geläufig: Radio, Fernsehen, Satelitten-, Richt-, Amateur- und CB-Funk, Eurosignal, Post- und Mobiltelefon und neuerdings auch schnurloses Telefon.

Und wer empfängt neben den technischen Antennen auch den ganzen "Wellensalat"? Der Mensch und jedes seiner Organe, Tiere und Pflanzen.

Die Frage, wie denn diese Wellen auf den Menschen wirken, wird heiß diskutiert, nicht erst, seitdem wir Mobiltelefone kennen, seither aber umso stärker und mit einer ganz neuen Brisanz. Bei den Mobiltelefonen werden die Wellen gepulst, eine neue Methode, die Frequenzen intensiver nutzen zu können. Dieser Vorteil für die Betreiber ist gleichzeitig aber auch eine neue Gefahr für die Nutzer und leider für alle, die gar kein Handy gebrauchen wollen.

Gepulste Strahlung gibt es bei den digitalen Mobiltelefonen (D- und E-Netze) und auch bei den digitalen schnurlosen Telefonen nach DECT-Standard. Die Basis-Stationen der Schnurlosen nach DECT-Standard senden nicht nur, wenn gerade telefoniert wird sondern immer, also Non-Stop Tag und Nacht. Und die Wellen reichen weit über einen Raum, oft über mehrere Räume hinweg (5 - 7 m weit). Andere Schnurlose Telefone nach TC1- oder TC1-Standard strahlen hingegen nur während eines Telefonates: Nachts hat man also absolute Ruhe.

Diese gepulste Strahlung verändert bereits bei niedrigen Feldstärken die Gehirnströme, wie der deutsche Wissenschaftler Dr. Leberecht von Klinzing festgestellt hat. Und nicht von ungefähr wird der Gebrauch von Handys in Flugzeugen, an Tankstellen, in Operationssälen und in der Nähe von Brandmeldeanlagen verboten.

Aber auch andere Geräte bergen unauffällig Gefahren, z.B. Babyphon, Energiesparlampe, Leuchtstoffröhren. Und ob der Mikrowellenherd seine erwärmenden, durchschlagenden Wellen nur im Herd belässt oder vielleicht durch ein Leck nach draußen gibt, wer weiß das schon so genau? Mikrowellenherde sollen halbjährlich auf Leckstrahlung überprüft werden; aber wer macht das schon?

Hochfrequente elektromagnetische Wellen lassen sich vielfach abschirmen. Der Markt bietet eine große Fülle von geeigneten Materialien wie Anstriche, Tapeten, Gardinen. Jeder Abschirmung muss jedoch unbedingt eine exakte Messung vorangehen, denn bei falscher Einschätzung sind die Wellen durch mögliche Reflexionen nach einer falsch eingesetzten Abschirmung größer als vorher.

Interessiert Sie das Thema?
Hierzu gibt es noch viel zu sagen und viel zu tun!

Baubiologie Krumscheid

Renate Krumscheid - Baubiologin IBN, Brunnenweg 6, 56589 Niederbreitbach-Bürder
Tel.: 02638/4397 - Fax: 02638/6629
eMail: renate.krumscheid@t-online.de oder mail@baubiologie-krumscheid.de
www.baubiologie-krumscheid.de